Es soll ja vorkommen, dass man sich einen Gebrauchtwagen kauft, im Handschuhfach einen 10-Euro-Schein findet und sich über den unverhofften “Geldsegen” freut.
Etwas ähnliches ist einem Mann in Kalifornien passiert, doch freuen konnte der sich darüber nicht. Charles Preston kaufte sich einen in Santa Clara einen gebrauchten Chrysler Van für 14.000 US-Dollar. Er benötigte das Auto, um Essen an obdachlose Menschen auszufahren.
Nach 15 Monaten brachte er das Auto in die Werkstatt, um die Bremsen erneuern zu lassen. Dabei sollte der Mechaniker auch gleich mal nachschauen, warum sich das Fenster einfach nicht runterkurbeln lässt – das war Preston schon immer ein Dorn im Auge. Der Grund für den Defekt war schnell gefunden: Kokain im Wert von 500.000 US-Dollar, eingerollt in lilafarbenes Zellophan. Preston rief sofort die Polizei an, die das Kokain beschlagnahmte und den Mann bat, das Auto in der Werkstatt auf einen Peilsender untersuchen zu lassen.
Wie man sich denken kann, wollte Preston das Auto nun gern gegen ein anderes tauschen, doch der Gebrauchtwagenhändler wollte ihm dafür nur den aktuellen Wert zahlen – 4.000 US-Dollar weniger, was er damals dafür gezahlt hat. Als man jedoch von dem Kokain-Fund hörte, war man schnell bereit, ihm ein gleichwertiges Auto zu geben – dieses Mal ohne brisante Ware.
Quelle: autoblog.com
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